18 Stunden zu spät und dann nicht genug Platz: Polizei muss am Marabu-Schalter eingreifen

Marabu hat auch sechs Wochen nach ihrem Start weiter Probleme, einen stabilen Flugbetrieb aufzubauen. Besonders lange mussten am Donnerstag (15. Mai) Reisende in München warten, die nach Korfu fliegen wollten. Geplanter Start war morgens, 5:55 Uhr. Tatsächlich hob Flug DI6596 um 23:36 Uhr Richtung Griechenland ab - knapp 18 Stunden später.

Laut einem Bericht der Zeitung Bild musste die Bundespolizei mit Beamten die Mitarbeitenden der Airline schützen. Denn für weiteren Unmut sorgte, dass 40 Passagiere nicht mitgenommen werden konnten. Die Ersatzmaschine, eine Boeing 737-500 mit der Kennung LY-FLT der litauischen Charterfluggesellschaft Klasjet, hat schlicht weniger Sitzplätze. In der Maschine reiste auch schon die deutsche Fußballnationalmannschaft.

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