Zwischen Madrid und Barcelona scannt Iberia jetzt Gesichter

Die spanische Airline hat Boarding per Gesichtserkennung auf ihrer symbolträchtigsten Route, der Puente Aéreo (Luftbrücke), eingeführt, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. Iberia-Fluggäste, die zwischen Madrid und Barcelona und umgekehrt reisen, können die Sicherheitskontrollen und das Boarding nun absolvieren, ohne Mobiltelefon oder Dokumente vorzuzeigen.

Der Service steht allen Kunden zur Verfügung, die volljährige sind, einen spanischen Ausweise oder einen digitalen EU-Reisepass haben, Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Iberia Plus sind und sich per Iberia-App registrieren.

Am Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas verfügt Iberia über sechs Flugsteige mit Gesichtserkennung: J46, J50, J52, J54, J56 und J58. Darüber hinaus hat sie zwei Automaten im Check-in-Bereich (Air Bridge und Business) und vier biometrische Türen bei den Sicherheitskontrollen (zwei im Hauptzugang, eine in der Air Bridge und eine im Fast Track).

Am Flughafen Josep Tarradellas Barcelona-El Prat verfügt die Fluggesellschaft über ein biometrisches Boarding-Gate (A02), zwei Türen bei den Sicherheitskontrollen und einen Automaten im Check-in-Bereich.

Das Boarding per Gesichtserkennung hat keinen Einfluss auf Boarding-Gruppen, die ihre gewohnte Reihenfolge beibehalten. Bei der Ankunft am Gate entscheidet jeder Fluggast, ob er den konventionellen Bordkartenzugang oder das biometrische Gate bevorzugt (sofern er/sie im Programm registriert ist und beim Check-in seine Bordkarte mit seiner biometrischen Identität verknüpft hat).

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