Wenn Sie in den vergangenen Jahren Southwest Airlines geflogen sind, dann sollten Ihnen die Farben dieses Fussballs bekannt vorkommen. Er wurde aus den alten Lederbezügen der Flugzeugsitze hergestellt und dient nun einem Kind in Kenia als Spielzeug.

SammlerstückeSo recyceln Airlines

Airlines werden beim Recycling kreativ. Aus Sitzen werden Fußbälle, aus Plakaten Taschen. Die kreativsten Ideen. Zudem verlosen wir ein paar Sammlerstücke.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Diejenigen unter unseren Lesern, die schon mal mit dem Auto an den Flughafen Zürich gefahren sind, kennen sie vielleicht: Die zwei Emirates-Stewardessen, die von dem riesigen Transparent am Parkhaus des Flughafens auf die Besucher herunter lächeln. Das Poster ist mit 100 Quadratmetern größer als so manche Wohnung.

Nach mehreren Jahren im Dienst hat das Plakat jetzt ausgedient. Um es aber nicht wegzuschmeißen zu müssen, hat sich Emirates mit der Firma Feinschliff zusammengetan und die Antlitze der Emirates-Damen in 300 Taschen verarbeitet. Die Produktion der Accessoires fand im Rahmen eines Wiedereingliederungsprojektes von Langzeitarbeitslosen statt.

Wussten Sie, dass Sie bei Southwest auf einem Fußball sitzen?

Die amerikanische Fluggesellschaft South West wiederum verwertet ihre Sitzbezüge für den guten Zweck. Die Airline entschied sich Mitte des Jahres, alle Ledersitze durch umweltfreundliche, leichtere Materialien zu ersetzen. Die Konsequenz: Jedes Flugzeug verlor 300 Kilogramm Gewicht und Southwest saß auf 174'000 Quadratmetern gebrauchten Sitzleder.

Diese unglaubliche Menge wurde an verschiedene Hilfswerke in Kenya gespendet. Zum Einen, um Lederwaren wie Handtaschen und Geldbörsen zum Verkauf herzustellen, zum Anderen, um Schuhe und Fußbälle für Kinder in Not zu produzieren.

Auch aus Boeing-Resten wird Sportzubehör

Auch der Flugzeughersteller Boeing wirft die Überbleibsel aus der Herstellung seiner Dreamliner nicht einfach weg. Die Produktionsreste des sehr leichten und widerstandsfähigen Materials werden vom Sportartikelhersteller Russell Brand zur Fertigung der Schulterpolster für Football-Spieler der amerikanischen College-Liegen verwendet.

Natürlich sind Emirates, Southwest und Boeing nur die drei aktuellsten Beispiele des sogenannten Upcyclings. Also der Produktion hochwertiger Neuprodukte aus Abfallstoffen. Es bleibt aber zu hoffen, dass diese Aktionen Schule machen und in Zukunft noch mehr Altmaterialien aus der Luftfahrt wiederverwertet werden.

Möchten Sie einen Teil des Zürcher Riesenposters am Arm tragen? aeroTELEGRAPH verlost gemeinsam mit Emirates fünf Plakat-Taschen. Bei Interesse schreiben Sie eine E-Mail mit Namen und Adresse an unsere Redaktion. Einsendeschluss ist der 30. September.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates und Kuwait Airways planen gegenseitiges Codeshare

ticker-emirates

Emirates bringt Premium Economy im Airbus A380 nach Paris

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Emirates-Jet in Berlin: Bisher fast ausschließlich bei der Messe ILA in der Hauptstadt zu Gast.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Verkehrsrechten für die Emirate

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack