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Vorfall in Shanghai

Vollbremsung eines Delta-A350 verhindert Katastrophe

Ein Airbus A350 von Delta beschleunigte gerade am Flughafen Shanghai Pudong. Da fuhr ein Dreamliner von Japan Airlines auf die Piste.

Delta Air Lines

Airbus A350 von Delta Air Lines: Vorfall in Shanghai.

Die Nase des Airbus A350 von Delta Air Lines bewegte sich am vergangenen Dienstag (13. November) am Flughafen Shanghai Pudong bereits fast vom Boden*. Ziel von Flug DL582 war Detroit. Doch die Maschine hob nicht ab. Plötzlich entdeckten die Piloten nämlich ein anderes Flugzeug vor ihnen.

Ein Dreamliner von Japan Airlines war kurz zuvor aus Tokio kommend gelandet. Nun bog er auf Piste 34L ab – und damit auf die Piste, auf der die Maschine von Delta gerade startete. Um einen fatalen Zusammenstoß zu vermeiden, legten die A350-Piloten bei einer Geschwindigkeit von rund 180 Kilometern pro Stunde eine Vollbremsung hin.

Bremsen und Fahrwerk überhitzt

Das Manöver schüttelte nicht nur die Passagiere durch. Es verlangte auch dem Flugzeug einiges ab. Mehrere Reifen zerbarsten, wie chinesische Medien berichten. Die Feuerwehr rückte sofort an, um das Fahrwerk des A350 mit Wasser zu kühlen. Der Flieger von Delta musste zudem untersucht und alle Reifen ersetzt werden.

Die chinesische Luftfahrtbehörde untersucht den Zwischenfall.

* In einer ersten Version stand aufgrund chinesischer Medienberichte, die Nase habe bereits leicht abgehoben. Da dies nicht verbürgt ist, haben wir die Stelle angepasst.



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