Virgin Orbit scheitert an neuer Finanzierung

Schon Mitte März stellte Virgin Orbit den Betrieb ein, um seine Finanzen zu sanieren. Fast alle Mitarbeitende würden entlassen, berichtet der Rundfunkanbieter BBC damals. Man leite «eine unternehmensweite Betriebspause ein, die am 16. März 2023 in Kraft tritt, und erwartet in den kommenden Wochen ein Update über den weiteren Betrieb», so das Raumfahrtunternehmen.

Am Donnerstag (30. März) verkündete Firmenchef Dan Hart den Mitarbeitenden nun auf einer Betriebsversammlung, dass eine schnelle Sanierung nicht möglich ist: «Leider waren wir nicht in der Lage, die Finanzierung zu sichern, um einen klaren Weg für dieses Unternehmen zu finden», so Hart laut dem Sender CNBC.

Das Unternehmen werde alle bis auf 100 Stellen streichen, was etwa 90 Prozent der Belegschaft entspreche, sagte Hart und wies darauf hin, dass die Entlassungen alle Teams und Abteilungen betreffen würden. In einer Börsen-Pflichtmitteilung bezifferte das Unternehmen die Entlassungen auf 675 Stellen beziehungsweise etwa 85 Prozent.

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