Bereits mehrere Airlines haben dem Druck von Tierschützern nachgegeben und beendeten ihre Zusammenarbeit mit Sea World

Southwest als VorreiterinAuch Virgin lässt Sea World fallen

Nach Southwest beendet nun auch Virgin America die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Themenpark Sea World – allerdings nur halbherzig.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Und wieder verliert Sea World einen Partner. Auslöser sind der Tod der Orca-Trainerin Dawn Brancheau und der Film «Blackfish». In der Dokumentation geht es um die Umstände, in denen Orcas in den Sea World Center gehalten werden. Experten im Film behaupten, dass nur auf Grund der Haltungsbedingungen ein Schwertwal die Trainerin tötete. In der Folge, begann der Druck auf Sea World und ihre Partner zu wachsen.

Vor allem Airlines, die in ihren Vielflieger-Onlineshops beim Kauf von Sea-World-Tickets Meilen anbieten, trennen sich nun nach und nach von dem Unternehmen. Bereits im Juli beendete Southwest Airlines die 26-Jährige Partnerschaft mit dem Themenpark. Neben dem von Southwest befürchteten Imageschaden, war eine Petition, die innerhalb weniger Wochen über 32'000 Unterschriften erhielt, ausschlaggebend für diesen Schritt. Nun jubeln Tierschützer erneut: Diesmal über den Bruch zwischen Sea World und Virgin America.

Virgin Holiday vermarktet weiter Reisen zu Sea World

Auf die Trennung von Virgin America angesprochen, antwortete Sea-World-Sprecher Fred Jacobs per Mail, dass der finanzielle Verlust klein sei, einen Großteil der Tickets verkaufe das Unternehmen ohnehin über die eigenen Kanäle und nicht über das Vielflieger-Programm von Virgin America. Ob das so bleibt, ist abzuwarten. Denn auf Druck diverser Tierschutzorganisationen sollen auch Jet Blue und Alaska Airlines Sea World aus ihren Onlineshops genommen haben. Weiter gerät British Airways durch eine Petition unter Druck.

Doch wer genau hinschaut, sieht, dass vor allem Virgin America die Trennung doch nicht so sauber vollzogen hat wie vermutet. Virgin Holiday, ein Subunternehmen von Virgin America, bietet weiterhin Pauschalreisen mit dem Ziel Sea World an. Ganz im Gegensatz zu Southwest Airlines, die alle Angebote in die Themenparks aus ihrem Portfolio gestrichen haben. Und auch Jet Blue vermarktet auf ihrer Webseite weiterhin fröhlich Reisen in die Themenparks.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Southwest: Ein Flugzeug musste durchstarten, eins startete gerade.

Zwei Boeing 737 von Southwest nähern sich auf rund 150 Meter an

ticker-southwest-airlines

Southwest Airlines verstärkt Management - neue Chefinnen für Digital- und Kundenstrategie aus

Flugzeuge von American Airlines in Phoenix: Die Fluglinie soll eine Strafte zahlen, weil sie gegen Drogen- und Alkoholbestimmungen verstoßen haben soll.

Haben American Airlines und Southwest gegen Drogen- und Alkoholbestimmungen verstoßen?

ticker-southwest-airlines

Southwest Airlines zieht sich vom Flughafen Chicago O’Hare zurück

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil