Unbekannter blendet in Düsseldorf Lufthansa-Piloten

Ein bislang Unbekannter blendete am Montagabend (29. März) in Haspe mit einem Laserpointer den Piloten eines Lufthansa-Jets. Das Flugzeug befand sich in einer Höhe von etwa 3000 Metern im Landeanflug auf den Flughafen Düsseldorf. Mitarbeiter des Flughafens teilten der Polizei gegen 22:25 Uhr mit, dass der grüne Laserstrahl im Südhangweg lokalisiert werden konnte. Die Bestimmung des Ortes war aufgrund der Angaben des Piloten möglich, so die Polizei Hagen in einer Mitteilung. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief allerdings ohne Erfolg. Es wurde Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr erstattet.

Laserpointer sind kein Spielzeug. Die Blendung von Piloten führt gemäß der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit «zu Sehlücken und einer fehlenden Farbenwahrnehmung im Sichtfeld, wodurch das Ablesen der Instrumente schwer bis unmöglich ist. Durch diese Tatsache ist nicht nur die Flugdurchführung gefährdet und kann zum Abbruch des Anfluges führen, sondern endet im schlimmsten Fall in einem Absturz». In Deutschland steht darauf eine Strafe sechs Monate bis zehn Jahre Haft.

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