Umgehung von Sanktionen: Russland soll im großen Stil westliche Triebwerke über Gabun beziehen

Wie kommen russische Fluggesellschaften trotz westlicher Sanktionen an Ersatzteile für ihre Jets aus westlicher Herstellung? Über Drittstaaten. Bisher war bekannt: China und die Vereinigten Arabischen Emirate sind ganz vorne mit dabei.

Nun hat sich mit Gabun ein afrikanisches Land hinzugesellt, wie die Zeitung Moscow Times berichtet. Demnach sollen im Jahr 2023 Flugzeugteile im Wert von fast 2 Milliarden US-Dollar von Gabun nach Russland gegangen sein. Der Großteil geht demnach auf das Konto einer Firma: Das Unternehmen namens Ter Assala Parts soll für den Export von Teilen im Wert von 1,48 Milliarden Dollar verantwortlich sein.

Unter den exportierten Teilen befanden sich laut dem Bericht Sauerstoffmasken, Computer, Systeme zur Messung des Treibstoffstandes, Bodenkollisionswarnsysteme und vor allem 15 in den USA hergestellte Triebwerke für Airbus A320/A321 und Boeing 737.

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