Wet-Leasing brachte Turkish-Tochter Ajet zu viele technische Probleme

Ende März 2024 nahm die Turkish-Airlines-Tochter Ajet den eigenständigen Betrieb auf, nachdem sie zuvor als Anadolujet lediglich als eine Marke agiert hatte.

Der Start sei ziemlich herausfordernd gewesen aufgrund verspäteter Flugzeuglieferungen, sagte Turkish-Airlines-Finanzchef Murat Şeker am Freitag (28. Februar) im Rahmen der Jahreszahlen. «Wir hatten etwa 26 Flugzeuge im Wet-Lease gemietet.» Sprich: Ajet mietete Jets samt Crews und Wartung.

«Es ist nicht sehr reibungslos gelaufen», so Şeker. Es habe viele technische Probleme und Wartungsereignisse bei diesen Jets gegeben. Dieses Jahr habe man das Wet-Leasing daher größtenteils gestoppt und setze auf operatives Leasing, also die Anmietung lediglich von Flugzeuge ohne Crews und Wartung.

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