Ein schwerer Wintersturm hat am Wochenende zu massiven Flugausfällen in den USA geführt. Airlines strichen mehr als 11.000 für Samstag und Sonntag geplante Flüge, da Schnee, Eisregen und extreme Kälte große Teile des Landes trafen. Betroffen ist ein rund 3200 Kilometer breiter Streifen von den südlichen Rocky Mountains bis nach Neuengland.
Besonders stark beeinträchtigt sind große Drehkreuze in Texas, im Mittleren Westen und im Nordosten. Am Dallas–Fort Worth International Airport wurden tausende Flüge aus den Systemen genommen, auch Flughäfen in Chicago, Denver, Atlanta und New York meldeten zunehmende Einschränkungen. Airlines streichen Flüge teils vorsorglich, um Staus am Boden und Probleme bei der Enteisung zu vermeiden.
Mehrere US-Bundesstaaten sowie Washington, D.C. riefen den Notstand aus. Das Heimatschutzministerium rief dazu auf, nicht notwendige Reisen zu verschieben. Große Airlines wie Delta Air Lines, American Airlines, United Airlines und Southwest Airlines haben flexible Umbuchungsregeln eingeführt. Weitere Annullierungen und Verspätungen bis in die kommende Woche gelten als wahrscheinlich.