United Airlines darf künftig Crews mit bis zu 50 Prozent weniger Lohn einsetzen

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Bei United Airlines sorgt ein geplanter neuer Tarifvertrag für Kritik: Künftig könnte die Airline Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter auf Regionalflügen zu deutlich niedrigeren Gehältern beschäftigen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass United eine eigene Regionalairline unter der Marke United Express aufbauen oder übernehmen darf. Dort eingesetzte Crews würden nicht unter den bestehenden Hauptvertrag fallen, sondern unter separaten Bedingungen arbeiten – mit Gehältern, die laut Bericht bis zu 50 Prozent unter denen der bisherigen Belegschaft liegen könnten.

Die Gewerkschaft der Flugbegleiter, die Association of Flight Attendants, kritisiert das Modell seit Langem. Sie spricht von einem Zwei-Klassen-System, bei dem Beschäftigte auf vergleichbaren Strecken deutlich unterschiedlich bezahlt werden. Versuche, diese Unterschiede zu verringern, blieben bislang ohne Erfolg.

Ob United tatsächlich eine eigene Regionalgesellschaft gründet, ist noch offen. Bisher setzt die Airline vor allem auf externe Partner für ihre Regionalflüge. Der neue Vertrag würde ihr nun aber erstmals den Weg öffnen, diese Struktur zu verändern.

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