Ukraine-Krieg trifft Easyjet kaum

Die Verluste in dem ersten Geschäftshalbjahr haben sich bei der Billigairline im Vergleich zum Vorjahr verringert und die Erwartungen übertroffen. Maßnahmen wie die Optimierung des Netzwerkes, der Verkauf von mehr Nebenprodukten und eine fortlaufende Kostenorientierung halfen dabei. Die Gesamteinnahmen der Gruppe und die Gesamtkosten für das erste Halbjahr werden sich voraussichtlich auf etwa 1,5 Milliarden beziehungsweise 2,050 Milliarden Pfund belaufen.

Easyjet hat die Kapazitäten im Laufe des Quartals ausgebaut und hat im März 80 Prozent der Kapazität des Geschäftsjahres 2019 erreicht. Seit der Ankündigung am 24. Januar, dass die Reisebeschränkungen für Großbritannien aufgehoben werden, haben wir eine starke und nachhaltige Erholung des Umsatzes erlebt. Die Buchungszahlen der vergangenen sechs Wochen liegen vor dem gleichen Zeitraum im Geschäftsjahr 2019, da die Kunden näher vor dem Abflug buchen.

Man sei «zutiefst schockiert und traurig über die Invasion Russlands in der Ukraine und wir haben überprüft, wie wir die Betroffenen direkt unterstützen können», teilt die Airline mit. Man stelle Sitzplätze auf Flügen im gesamten Netzwerk zur Verfügung. Der Betrieb bleibe unberührt, da Easyjet in Osteuropa kaum vertreten sei und keine Strecken in die Ukraine, nach Russland oder Belarus bediene.

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