Trotz gesunkenem Gewinn und weniger Auslieferungen: Pilatus zufrieden mit schwierigem Jahr 2025

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Das Geschäftsjahr 2025 stellte der Schweizer Flugzeugbauer Pilatus vor große Herausforderungen: Stark schwankende US-Zölle, ein stark sinkender Dollarkurs sowie gestörte Lieferketten, Auslieferungstopps und -verschiebungen beeinflussten Planung, Produktion und Ergebnis. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, Innovations- und Wachstumsprojekte voranzutreiben sowie wichtige Verträge abzuschließen.

Zu Buche stand für 2025 schließlich ein Umsatz von 1,672 Milliarden Schweizer Franken (2024: 1,633 Milliarden), einem Betriebsergebnis von 170 Millionen Franken (2024: 243 Millionen) und einem Bestelleingang von 1,869 Milliarden Franken (2024: 2,193 Milliarden). Pilatus selber spricht von einem «soliden Ergebnis».

Insgesamt lieferte Pilatus 147 Flugzeuge an Kundinnen und Kunden aus – 82 PC-12, 50 PC-24, 14 PC-21 sowie 1 PC-7 MKX. 2024 waren es noch 153 Auslieferungen.

In der Government Aviation konnte Pilatus wichtig Aufträge gewinnen: Die Königliche Niederländische Luftwaffe bestellte acht PC-7 MKX inklusive Simulatoren, die französischen Luftstreitkräfte folgten mit einer Bestellung von 23 PC-7 MKX, und zum Jahresende entschieden sich auch die belgischen Luftstreitkräfte für 18 PC-7 MKX inklusive Trainingssysteme. Damit verbunden konnten drei «Erstkunden» für den PC-7 MKX Basic Trainer gefunden werden.

In der Business Aviation präsentierte Pilatus mit einem vollständig digitalen Launch des PC-12 Pro im März das neu gestaltete Cockpit «Powered by Garmin». «Die Business Aviation blickt gesamtheitlich auf ein anspruchsvolles Jahr zurück, das von hoher Marktnachfrage nach PC-12 und PC-24, aber auch von erheblichen externen Herausforderungen wie Ablieferungsstopps und -verschiebungen geprägt war», bilanziert Pilatus. «Ein zentraler strategischer Schritt war die Zusammenlegung von Pilatus Business Aircraft Ltd und Skytech, Inc. zu Pilatus Aircraft USA Ltd per 31. Dezember 2025.» Im Januar 2026 erfolgte der Spatenstich für ein neues Verkaufs-, Service- und Assembly Center für PC-12 in Florida.

In Australien wurden Pilatus Australia Pty Ltd und Pilatus Training Solutions Australia Pty Ltd zusammengeführt, um weiteres Wachstum und mehr Effizienz zu ermöglichen. In Europa wurde der Standort Emmen in das Produktionsnetzwerk integriert, während die Tochtergesellschaft Pilatus Aircraft Ibérica SA in Spanien auf 75 Mitarbeitende anwuchs.

Auch personell wurden Weichen gestellt: Bruno Cervia, bisheriges Mitglied der Geschäftsleitung und stellvertretender Firmenchef, wurde in den Verwaltungsrat gewählt. Zudem hat Igor Medici am 1. Januar 2026 die Funktion des Vice President Research & Development von Bruno Cervia übernommen und ist damit neues Mitglied der Geschäftsleitung.

Markus Bucher, Chef von Pilatus, sagt: «Der weiterhin hohe Bestand in den Bestellbüchern bestätigt das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden und gibt uns Zuversicht für die kommenden Jahre. Die Chancen überwiegen gegenüber den Risiken klar.» Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident, kommentiert: «Trotz geopolitischer Unsicherheiten und wechselnder Zollregime hat Pilatus wichtige Verträge abgeschlossen und zentrale Zukunftsprojekte vorangetrieben.»

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