Die italienische Fluggesellschaft will an ihrem Drehkreuz die Betankung ihrer Flugzeuge selbst übernehmen. «Die Lieferkette für Treibstoff ist komplex und undurchsichtig, mit vielen Akteuren», sagt ITA-Airways-Chef Jörg Eberhart im Gespräch mit der Zeitung Corriere Della Sera. «Normalerweise zahlen wir den 'Into-Plane'-Preis, der die gesamte Kette umfasst, mit einem Aufschlag.»
Nun habe man aber interne Transparenz geschaffen, um die Differenz zwischen Marktpreis und Endkosten zu optimieren. «Wenn man bedenkt, dass unsere jährlichen Ausgaben für Flugtreibstoff in Rom bei rund 300 Millionen Euro liegen, ist selbst eine Einsparung von 2 Prozent erheblich», so Eberhart.