Boeing und die Gewerkschaft SPEEA wollen am Montag eine zweite Verhandlungsrunde über neue Tarifverträge beginnen. Zuvor hatten die rund 17.000 von SPEEA vertretenen Ingenieure, Techniker und weiteren Fachkräfte ein Angebot des Flugzeugbauers abgelehnt und mit großer Mehrheit für eine Streikermächtigung gestimmt, berichtet die Zetung Seatlle Times.
Die bestehenden Verträge laufen am 6. Oktober aus. Ein Streik könnte frühestens danach beginnen. Boeing bereitet sich bereits auf einen möglichen Arbeitskampf vor und schreibt befristete Stellen aus, um Gewerkschaftsmitglieder im Streikfall vorübergehend ersetzen zu können. SPEEA fordert vor allem höhere garantierte Lohnsteigerungen und mehr Schutz vor der Auslagerung von Arbeitsplätzen.