Spirit Airlines führt Gespräche mit der Investmentgesellschaft Castlelake über einen möglichen Einstieg. Die angeschlagene Billigfluggesellschaft sucht nach einem Ausweg aus dem laufenden Insolvenzverfahren nach Chapter 11.
Spirit hatte im vergangenen August zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Gläubigerschutz beantragt, nachdem ein Sanierungsplan gescheitert war. Zuvor hatte es erneut Gespräche mit Frontier Airlines über einen Zusammenschluss gegeben, die jedoch ohne Ergebnis blieben. Eine frühere Fusionsvereinbarung war vor vier Jahren nach einem konkurrierenden Angebot von Jetblue Airways geplatzt.
Der in Minneapolis ansässige Investor Castlelake ist seit Jahren in der Luftfahrtfinanzierung aktiv und hatte zuletzt eine neue Finanzierungseinheit für den Sektor angekündigt. Ob und in welcher Form eine Einigung zustande kommt, ist offen. Spirit hatte zuletzt zusätzliche Finanzmittel von Gläubigern erhalten, machte weiteres Kapital jedoch von Fortschritten bei einer eigenständigen Restrukturierung oder einer strategischen Transaktion abhängig.