Die beiden Länder haben sich rund 16 Monate nach dem versehentlichen Abschuss eines Passagierflugzeugs auf eine Entschädigung geeinigt. Die Embraer E190 von Azerbaijan Airlines war im Dezember 2024 auf dem Weg von Baku nach Grozny als Flug J2-8243 von der russischen Luftabwehr getroffen worden und später in Kasachstan abgestürzt. Dabei kamen 38 der 62 Insassen ums Leben.
Beide Seiten bestätigten, dass der Absturz der E190 mit dem Kennzeichen 4K-AZ65 auf einen unbeabsichtigten Treffer im russischen Luftraum zurückgeht. Angaben zur Höhe der Entschädigung wurden nicht gemacht. Die Einigung gilt als Schritt zur Entspannung der angespannten Beziehungen. Die Untersuchung des Unglücks in Kasachstan läuft weiter.