Nach schweren Kämpfen in Niger hat die Armee mit Unterstützung russischer Kräfte eine Meuterei niedergeschlagen. Aufständische Soldaten hatten sich unter anderem auf dem Luftwaffenstützpunkt am Flughafen von Niamey verschanzt und versucht, in den Präsidentenpalast einzudringen.
Bei den Kämpfen wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen mehrere Meuterer getötet und weitere festgenommen. Am Samstagabend (29. August) brachten die Streitkräfte und russische Paramilitärs des Africa Corps die Lage wieder unter Kontrolle. Am Sonntag waren die Zufahrten zum Luftwaffenstützpunkt und zum Präsidentenpalast wieder geöffnet.