Die portugiesische Regierung treibt die Privatisierung der Nationalairlineweiter voran. Sie schließt einen Verkauf auch bei nur einem verbliebenen Interessenten nicht aus. Infrastrukturminister Miguel Pinto Luz erklärte, entscheidend sei das Interesse des Staates – nicht die Zahl der Bieter. Aktuell werden Angebote von Air France-KLM und Lufthansa Group geprüft, nachdem IAG aus dem Verfahren zum EInstieg bei Tap Air Portugal ausgestiegen ist.
Geplant ist der Verkauf von bis zu 44,9 Prozent der Anteile an Tap, wobei 5 Prozent den Mitarbeitenden vorbehalten sind. Zudem sollen zentrale Bedingungen wie der Erhalt des Drehkreuzes Lissabon und der Marke Tap gesichert werden.