Die kanadische Fluggesellschaft hat ihren Barrierefreiheitsplan für den Zeitraum von 2026 bis 2029 veröffentlicht. «Bei Barrierefreiheit geht es nicht nur um Rampen und barrierefreie Toiletten. Es geht darum sicherzustellen, dass jeder Mensch mit wahrer Unabhängigkeit und Freiheit vollumfänglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann», sagte Meghan Hines, Vorsitzende des Beirats für Barrierefreiheit (Accessibility Advisory Committee) von Air Canada. «Wenn wir für alle planen und gestalten, schaffen wir Orte, an denen Menschen nicht nur Zugang erhalten, sondern sich auch wirklich zugehörig fühlen.»
Zu den wichtigsten Punkten des Barrierefreiheitsplans 2026 - 2029 von Air Canada gehören:
- Verbesserung des Reiseerlebnisses für Kundinnen und Kunden, die elektrische Rollstühle nutzen – beispielsweise durch optimierte Flugoptionen und Automatisierungsprozesse, ergänzt durch digitale Nachverfolgung und Benachrichtigungen
- Zusammenarbeit mit Partnern, um Veränderungen entlang der gesamten Reisekette voranzutreiben – darunter der Beirat für Barrierefreiheit, Flughäfen, die kanadische Luftsicherheitsbehörde (CATSA), Hersteller von Flugzeugen und Mobilitätshilfen sowie andere Fluggesellschaften
- Verbesserung der Verfügbarkeit und Qualität von Hilfsmitteln für die Barrierefreiheit, einschließlich Personenliften, Hebetüchern und Gangrollstühlen
- Optimierung der Unterstützung beim Ein- und Aussteigen sowie beim Umsteigen – auch an kleineren Flughäfen
- Ausweitung verpflichtender, regelmäßiger Schulungen zum Thema Barrierefreiheit, die auf gelebten Erfahrungen basieren
- Optimierung der Prozesse für Personalrekrutierung, Einstellung und Praktika, um den Anteil von Mitarbeitern mit Behinderungen zu erhöhen
- Vereinfachung und Automatisierung der Prozesse für die Bereitstellung von Arbeitsplatzanpassungen
- Verbesserung der Barrierefreiheit in Büroräumen, Lounges und im Innenbereich der Flugzeuge
- Verankerung von Barrierefreiheitsstandards in digitalen Systemen, Apps, Websites und internen Tools
- Integration von Anforderungen an die Barrierefreiheit in Beschaffungsprozesse sowie in Verträge mit Lieferanten und Dienstleistern