Der Lufthansa-Konzern hat eine Vereinbarung über den Verkauf und die Rückmietung (Sale-and-Lease-Back) von zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen geschlossen. «Die Transaktion ermöglicht dem Konzern, Investitionen in neue Flugzeuge durch einen Mix aus Barmitteln, Japanese Operating Leases (JOLCOs) und Operating Leases zu finanzieren», teilt das Unternehmen am Freitag (15. Dezember) mit.
Die Vereinbarung über das Sale-and-Lease-Back von zwölf Flugzeugen der Airbus-A320-Familie wurde mit zwei Vertragspartnern, Clover Aviation Capital und BBAM Babcock & Brown Aircraft Management, laut Lufthansa «zu günstigen kommerziellen Bedingungen» abgeschlossen.
Die Flugzeuge sind bis zu zwei Jahre alt und werden derzeit von Lufthansa Airlines, Lufthansa City Line und Eurowings betrieben. «Der Verkauf bringt im vierten Quartal 2023 einen Erlös von circa 600 Millionen Euro», so der Konzern. Die Flugzeuge werden für eine Laufzeit von 72 Monaten zurückgeleast.
Die daraus resultierende Leasingverpflichtung beläuft sich auf circa 200 Millionen Euro. Der aus dem Verkauf resultierender Buchgewinn beträgt circa 100 Millionen Euro. Die Transaktion wurde bereits im Finanzausblick der Lufthansa Group berücksichtigt.