LSG-Beschäftige stellen Forderungen an Spohr

In Frankfurt haben sich Beschäftigte der zum Verkauf stehenden Lufthansa-Cateringtochter LSG und Gewerkschaftsvertreter aus den USA, Großbritannien und Deutschland getroffen. «Gemeinsam vertreten die in Frankfurt zusammengekommenen Gewerkschafter/innen rund 20.000 der weltweit 35.000 LSG-Beschäftigten», so die Gewerkschaft Verdi am Freitag (6. September). «Im Rahmen des LSG-Gipfels richteten sich die gewerkschaftlichen Vertreter/innen mit einer Resolution an den Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa, Carsten Spohr und fordern, dass die Lufthansa den Verkauf der LSG unterlassen solle und Haupteigentümerin bleiben müsse.»

Des Weiteren müsse Lufthansa Verantwortung für existenzsichernde Löhne und Arbeitsplatzsicherung übernehmen sowie einen Zugang zu bezahlbarer Krankenversicherung schaffen, hieß es. In den USA seien etwa die Löhne so niedrig, dass viele Vollzeitbeschäftigte der LSG ihre Miete nicht mehr aufbringen könnten, kritisierten die Gewerkschaftsvertreter laut Verdi. Auch könne sich die Hälfte aller LSG-Beschäftigten in den USA keine Krankenversicherung leisten, so die Gewerkschaft es weiter.

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