Liquidität von SAS beinahe halbiert

Die Covid-19-Pandemie hat eine globale Krise in der Luftfahrtindustrie ausgelöst. Auch SAS musste fast die gesamte Flotte wurde ab Mitte März am Boden halten. Das Geschäftsjahr habe «mit einer hohen Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und mit einer robusten operativen Leistung in Bezug auf Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit» begonnen, so die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Im Verlauf des zweiten Quartals seien jedoch die vollen Auswirkungen der Pandemie deutlich spürbar geworden. Als direkte Folge davon sank der Umsatz im ersten Quartal auf 5,264 Milliarden Schwedische Kronen. SAS hat, wie viele andere Fluggesellschaften auch, sehr hohe Fixkosten und die Kostensenkungen konnten den starken Umsatzrückgang nicht vollständig ausgleichen. Das Quartal schloss das Unternehmen deshalb mit einem Verlust vor Steuern von 3,7 Milliarden Kronen ab. Die Liquidität belief sich zum Quartalsende auf 4,2 Milliarden Kronen, was einem Rückgang von 2,4 Milliarden entspricht.

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