Fraport und die Bundespolizei setzen am Flughafen Frankfurt erstmals in Europa die KI-gestützte Software APIDS im Regelbetrieb ein. Das «Automated Prohibited Item Detection System» erkennt verbotene Gegenstände im Handgepäck automatisch und unterstützt das Kontrollpersonal bei der Auswertung von Röntgenbildern. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen trifft weiterhin das Sicherheitspersonal.
APIDS ist an mehr als 50 CT-Scannern in allen Terminals inklusive Terminal 3 installiert. Nach einer mehrmonatigen Erprobung erhielt das System eine nationale Zertifizierung durch die Bundespolizei. Zuvor war es im Rahmen einer von der EU ermöglichten Testphase umfassend geprüft worden.
Fraport investierte seit der Übernahme der Steuerung der Luftsicherheitskontrollen rund 50 Millionen Euro in neue Kontrollspuren, CT-Technik und Sicherheitsscanner. Ziel ist es, die Effizienz der Kontrollen zu erhöhen und zugleich das Sicherheitsniveau weiter auszubauen.