Jetblue meldet möglichen Zusammenstoß mit Drohne im Anflug auf New York JFK

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Ein Airbus A321 von Jetblue ist möglicherweise beim Landeanflug auf den Flughafen New York JFK mit einer Drohne kollidiert. Die Besatzung von Flug B6948 aus Las Vegas meldete der Flugsicherung kurz vor der Landung, die Drohne habe das Flugzeug oberhalb des Cockpits getroffen. Der Airbus landete wenige Minuten später sicher. Jetblue nahm das Flugzeug anschließend für eine technische Inspektion aus dem Betrieb. Dabei wurden nach Angaben der Airline weder Schäden noch Hinweise auf einen Zusammenstoß festgestellt. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA untersucht den Vorfall dennoch.

Am selben Tag meldete zudem die Besatzung eines Bell-407-Hubschraubers auf dem Weg von JFK nach Manhattan einen Beinahe-Zusammenstoß mit einem großen ferngesteuerten Modellflugzeug in rund 150 Metern Höhe. Nach Angaben der FAA stehen beide Vorfälle nicht miteinander in Zusammenhang.

Drohnen bereiten den amerikanischen Luftfahrtbehörden zunehmend Sorgen. Erst vergangene Woche meldete die Besatzung einer Boeing 737 von United Airlines im Anflug auf Newark, eine Drohne nur rund 30 Meter unter dem Flugzeug passiert zu haben. Die FAA registriert nach eigenen Angaben monatlich rund 100 Drohnensichtungen in der Nähe von Flughäfen. Unbefugte Flüge in kontrolliertem Luftraum sind verboten und können mit hohen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen geahndet werden.

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