Indiens Verkehrsministerium hat die nationale Luftfahrtaufsicht DGCA wegen unzureichender Maßnahmen gegen mögliche Interessenkonflikte gerügt. Das geht aus Dokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. Demnach soll die Behörde nicht wirksam verhindert haben, dass Mitarbeitende ihren Einfluss zugunsten von Angehörigen bei Einstellungen in der Luftfahrtbranche nutzen könnten.
Laut den Unterlagen hatten Ende Januar 51 Beschäftigte der DGCA insgesamt 59 Angehörige gemeldet, die unter anderem bei Air India, IndiGo, Akasa Air, Airbus India sowie Flugschulen und Flughafenbetreibern arbeiten. Das Ministerium befürchtet, dass solche familiären Verbindungen die Unabhängigkeit der Aufsicht beeinträchtigen könnten.