Die argentinische Billigfluggesellschaft hat ihren Flugbetrieb seit mehreren Tagen faktisch vollständig eingestellt. Gemäß der Zeitung La Nacion verfügt die Airline zwar über zwei einsatzbereite Flugzeuge, kann diese jedoch wegen Problemen bei der Kerosinversorgung nicht einsetzen. Demnach beliefert der staatliche Energiekonzern YPF Flybondi seit einiger Zeit nur noch gegen Vorkasse. Seit der vergangenen Woche soll die Fluggesellschaft jedoch keine neuen Bestellungen für Jet-A1-Kraftstoff mehr aufgegeben haben.
Die finanzielle und operative Krise von Flybondi verschärft sich damit weiter. Erst im vergangenen Monat war zeitweise nur ein Flugzeug der Flotte im Einsatz.