Auf Mauritius ist ein früherer Ko-Insolvenzverwalter von Air Mauritius verhaftet worden. Der Mann sitzt seit dem 19. November in Untersuchungshaft. Die Financial Crimes Commission FCC wirft ihm Geldwäsche nach dem nationalen Finanzaufsichts- und Anti-Geldwäschegesetz vor, berichtet das Portal News Moris.
Laut Ermittlern soll er im März 2020 3,6 Millionen Mauritius-Rupien (rund 60.000 Euro) auf ein Konto von Grant Thornton eingezahlt haben – mutmaßlich aus illegalen Quellen. Er war zu dieser Zeit Direktor des Unternehmens und gleichzeitig, seit April 2020, gemeinsamer Insolvenzverwalter von Air Mauritius.
Am 20. November wurde er dem Gericht in Port Louis vorgeführt. Die FCC ermittelt weiter, auch gestützt auf Bestimmungen des Interpretation and General Clauses Act.