Am Flughafen Erfurt-Weimar ist am 13. Februar das europäische Entry-Exit-System EES in Betrieb gegangen. Seitdem werden Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen digital erfasst. Dabei werden unter anderem Gesichtsbilder, Fingerabdrücke sowie Ein- und Ausreisedaten gespeichert. Erstmals kam das Verfahren am selben Abend bei einem Flug aus Antalya zum Einsatz.
Für Reisende aus der Europäischen Union sowie aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ändert sich nichts. Klassische Passstempel entfallen künftig für betroffene Drittstaatsreisende.
Das EES ist Teil der EU-Initiative Smart Borders. Es soll die Identifizierung verbessern, Aufenthaltszeiten genauer erfassen und die Grenzkontrollen effizienter und sicherer machen. Die Bundespolizei begleitet die Einführung gemeinsam mit den Partnern vor Ort.