Das Frankfurter Unternehmen baut sein Portfolio für Drohneneinsätze außerhalb der Sichtweite des Pilot:innen aus und kooperiert dazu mit dem niederländischen Hersteller Avy Drone Network. Die neuen Systeme sind für sogenannte Beyond-Visual-Line-of-Sight-Einsätze ausgelegt und eignen sich vor allem für großflächige Vermessungen sowie behördliche Lageerkundungen, wie Droniq bekannt gibt.
Zum Einsatz kommen senkrecht startende und landende Starrflügler-Drohnen, die eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern, eine Flugzeit von bis zu 75 Minuten und eine Nutzlast von bis zu drei Kilogramm erreichen. Optional sind auch automatisierte Einsätze über eine Drone-in-a-Box“-Lösung möglich.
Für die sichere Integration in den Luftverkehr stellt Droniq zusätzlich ihr Echtzeit-Luftlage-System bereit, das bemannten und unbemannten Verkehr anzeigt und vor möglichen Annäherungen warnt.
Droniq ist ein 2019 gegründetes Joint Venture der DFS Deutsche Flugsicherung (51 Prozent Anteil) und der Deutschen Telekom (49 Prozent Anteil). Das in Frankfurt am Main ansässige Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, den professionellen und sicheren Einsatz von Drohnen bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie bei Unternehmen zu fördern.