Deutschland wächst langsam: Ryanair poltert erneut gegen deutsche Regierung

Die irische Billigialrine hat in einem neuen Bericht erneut auf die schleppende Erholung des deutschen Flugverkehrs hingewiesen. Mit einem Verkehrsaufkommen von nur 88 Prozent des Vor-Covid-Niveaus liege die Bundesrepublik deutlich hinter anderen EU-Staaten wie Irland, Italien und Polen, die durch Steuererleichterungen und Kostenreduktionen ein Wachstum von über 110 Prozent verzeichneten, kritisiert sie. Besonders die Flughäfen Berlin, München und Frankfurt fielen negativ auf, so Ryanair, mit Rückgängen von 26, 20 beziehungsweise 17 Prozent.

Als Konsequenz reduziert Ryanair für den Sommer 2025 sein Angebot in Deutschland um 12 % und schließt die Basen in Dortmund, Dresden und Leipzig. Ryanair-Chef Eddie Wilson fordert Verkehrsminister Volker Wissing erneut auf, die hohen Luftverkehrssteuern (15,53 Euro pro Ticket) und Flughafengebühren zu senken. Nur so könne Deutschland seinen Flugverkehr und Tourismus wiederbeleben. Aktuell litten Verbraucherinnen und Verbraucher «unter weniger Verbindungen und höheren Preisen, während der Luftverkehr in anderen EU-Staaten boomt».

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