Belgien bremst geplante Erhöhung der Luftverkehrssteuer

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Die belgische Regierung kommt den Fluggesellschaften entgegen. Statt die Luftverkehrssteuer für Flüge über 500 Kilometer wie ursprünglich geplant von fünf auf zehn Euro pro abfliegendem Passagier zu verdoppeln, soll sie ab 2027 nur auf sieben Euro steigen.

Der abgeschwächte Anstieg folgt auf massive Kritik aus der Luftfahrtbranche. Airlines und Flughäfen hatten davor gewarnt, dass eine Steuer von zehn Euro Belgien im Wettbewerb mit den Nachbarländern benachteiligen würde. Vor allem Ryanair hatte angekündigt, im Falle der ursprünglich geplanten Erhöhung Kapazitäten abzubauen, Strecken zu streichen und Flugzeuge in günstigere Märkte zu verlagern.

Mit dem Kompromiss will die Regierung zusätzliche Einnahmen erzielen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der belgischen Luftfahrt zu stark zu belasten. Die Abgabe steigt damit zwar um 40 Prozent gegenüber den heutigen fünf Euro, bleibt aber deutlich unter der zunächst vorgesehenen Verdoppelung. Für die Fluggesellschaften schafft die Entscheidung zugleich mehr Planungssicherheit für ihre Flugprogramme ab 2027.

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