Die Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten hat eine Urabstimmung über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen bei der Lufthansa-Tochter eingeleitet. Hintergrund sind gescheiterte Tarifverhandlungen über die betriebliche Altersversorgung. Die Abstimmung unter dem Cockpitpersonal läuft gemäß Vereinigung Cockpit bis zum 16. März um 10:00 Uhr. Nach Angaben der Gewerkschaft habe die Unternehmensleitung eine gesetzte Frist für ein neues Angebot verstreichen lassen.
Kern des Konflikts bei Eurowings ist gemäß Vereinigung Cockpit die Forderung nach höheren Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge mit kapitalmarktorientierter Anlage. Eurowings habe stattdessen lediglich eine Umverteilung innerhalb des bestehenden Systems vorgeschlagen, ohne das Gesamtvolumen zu erhöhen. Nach Ansicht der Gewerkschaft würde dabei zudem das Renditerisiko stärker auf die Beschäftigten verlagert.
Sollte die Urabstimmung eine entsprechende Mehrheit ergeben, könnten Streiks bei Eurowings folgen.