Alaska Airlines unzufrieden mit Amazon-Frachtvertrag

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Alaska Airlines will den geerbten Frachtvertrag mit Amazon neu verhandeln. Das Geschäft mit dem Onlinehändler sei wirtschaftlich schwierig, deutete Finanzchef Shane Tackett auf einer Investorenkonferenz an. Der Vertrag stammt noch aus der Zeit vor der Übernahme von Hawaiian Airlines, die seit Oktober 2023 mit zehn umgebauten Airbus A330-300F für Amazons Logistiknetz fliegt.

Nach Angaben aus Branchenkreisen belasten vor allem sehr knappe Margen sowie operative Einschränkungen die Zusammenarbeit. So lasse sich das Frachtgeschäft kaum mit dem Passagierbetrieb verzahnen, insbesondere bei der flexiblen Einsatzplanung von Cockpitcrews. Zudem handle es sich mit nur zehn Flugzeugen um eine vergleichsweise kleine, eigenständige Operation.

Hawaiian hatte den Vertrag 2022 in einer wirtschaftlich schwierigen Phase abgeschlossen. Amazon stellte die Flugzeuge, während Hawaiian Crews und Wartung übernahm. Branchenkenner gehen davon aus, dass Amazon dabei harte Konditionen durchsetzte, die wenig Spielraum für Effizienzgewinne lassen.

Alaska Airlines äußerte sich nicht weiter zu möglichen Anpassungen. Auch Amazon nahm keine Stellung. Klar ist jedoch: Mit der fortschreitenden Integration von Alaska und Hawaiian rückt das bislang wenig profitable Frachtgeschäft stärker in den Fokus.

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