Air India startet 787-9 mit Einschränkungen bei Sitzen

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Air India nimmt ihr erstes neu ausgeliefertes Boeing-787-9-Flugzeug am 1. Februar 2026 in den Liniendienst – allerdings mit deutlichen Einschränkungen, berichtet CH-Aviation. Wie die Nachrichtenagentur Press Trust of India berichtet, bleiben 18 Sitze in der Economy Class vorerst gesperrt, zudem sind die Schiebetüren aller 30 Business-Class-Suiten blockiert und müssen offen bleiben.

Grund dafür sind noch nicht abgeschlossene Zertifizierungsfragen. Zwar ist der eingesetzte Sitztyp Recaro 3710 grundsätzlich zugelassen und bei anderen Airlines im Einsatz, doch betrifft eine regulatorische Auslegung konkret 18 Economy-Sitze. Air India arbeitet hierzu gemeinsam mit Hersteller und Behörden an einer Lösung. Auch die Schiebetüren der Business-Class-Suiten sind bislang nicht von der US-Luftfahrtbehörde FAA freigegeben.

Die neue 787-9 ist für bis zu 296 Passagiere in drei Klassen ausgelegt. Zum Start verkauft Air India jedoch nur 220 der 238 Economy-Sitze. Das erste Exemplar in der neuen Konfiguration soll auf der Strecke Delhi–Frankfurt eingesetzt werden. Drei weitere fabrikneue 787-9 erwartet die Airline im Laufe des Jahres 2026.

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