Air India bittet Regierung, über chinesisches Militärgebiet fliegen zu dürfen

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Air India drängt auf neue Überflugmöglichkeiten: Weil Pakistan seinen Luftraum weiterhin für indische Airlines sperrt, hat die Staatsairline die Regierung gebeten, in Peking diplomatisch vorstellig zu werden. Das berichtet Reuters unter Berufung auf interne Unterlagen.

Demnach hofft Air India auf Zugang zu chinesischem Militärluftraum über Hotan, Kashi und Urumqi in Xinjiang. Diese Korridore würden es ermöglichen, die stark verlängerten Flugzeiten nach Nordamerika und Europa wieder deutlich zu verkürzen – derzeit ein massiver Belastungsfaktor. In dem Papier heißt es, das Langstreckennetz stehe unter «erheblichen operativen und finanziellen Druck». Eine Route über Hotan sei «eine strategische Option».

Pakistan hatte sein Überflugverbot für indische Airlines erst vor wenigen Tagen bis zum 24. Dezember verlängert. Air India lehnte eine Stellungnahme gegenüber ch-aviation ab.

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