Bangladesch treibt die mögliche Beschaffung chinesischer Chengdu J-10CE voran. Nach Angaben eines Regierungsberaters wird derzeit ein Vorentwurf für eine Vereinbarung vorbereitet und den zuständigen Ministerien sowie den Streitkräften zur Genehmigung vorgelegt. Ein Vertrag ist noch nicht unterzeichnet.
Frühere Dokumente deuten auf den Kauf von 20 J-10CE hin. Das Gesamtprogramm könnte rund 2,3 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) kosten, einschließlich Ausbildung, Ausrüstung, Logistik und Infrastruktur. Bei einem Abschluss wäre Bangladesch nach Pakistan der zweite bestätigte ausländische Kunde des chinesischen Kampfjets. Die J-10CE könnten vor allem die veralteten F-7 der Luftwaffe ersetzen.