Der Chef von Rolls-Royce hat sich offen für eine Beteiligung Deutschlands am britisch geführten Kampfjetprogramm GCAP gezeigt. Das Projekt, auch als Tempest bekannt, wird bislang von Großbritannien, Italien und Japan vorangetrieben und soll den Eurofighter Typhoon ersetzen. Rolls-Royce entwickelt das Triebwerk. Ein möglicher Einstieg Deutschlands sei eine politische Entscheidung, könne das Programm aber wirtschaftlich stärken, so Tufan Erginbilgiç zur Zeitung Guardian. Je mehr Partner beteiligt seien, desto größer sei auch die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Bestellungen. Hintergrund sind stockende Pläne für ein deutsch-französisches Konkurrenzprojekt.