Der Vorschlag umfasst zwei Plattformen: einen leistungsfähigen konventionellen Hubschrauber sowie ein Hochgeschwindigkeitskonzept in Compound-Bauweise mit zusätzlichen Tragflächen und Propellern. Beide Varianten sollen weitgehend gemeinsame Systeme nutzen, um Wartung, Ausbildung und Betriebskosten zu reduzieren.
Die Entwürfe entstehen in Zusammenarbeit mit Collins Aerospace und Raytheon (RTX) sowie dem europäischen Rüstungskonzern MBDA. Grundlage für das Hochgeschwindigkeitskonzept sind Airbus-Erfahrungen aus den Demonstratoren X3 und Racer, die deutlich höhere Reisegeschwindigkeiten und ein erweitertes Einsatzspektrum ermöglichen.
Das Design folgt einer modularen offenen Systemarchitektur, um Produktion, Modernisierung und langfristige Nutzung zu vereinfachen. Airbus leitet seit 2024 im Auftrag der Nato-Beschaffungsagentur NSPA entsprechende Konzeptstudien für die nächste Generation militärischer Drehflügler.