Swiss muss 230 Kündigungen weniger aussprechen - Piloten reduzieren Pensum

Die Flotte der Lufthansa-Tochter wird wie geplant um 15 Prozent gegenüber 2019 verkleinert. Welche fünf Airbus-Jets auf der Langstrecke (A330 oder A340) ausgeflottet werden und welche zehn Flugzeuge auf der Kurzstrecke nicht mehr zum Einsatz kommen, ist noch nicht entschieden. Zudem prüft Swiss weiterhin die Anpassung des Streckenportfolios, die Reduktion von Frequenzen sowie die verzögerte Wiederaufnahme von Langstreckenzielen.

Ebenso wird Swiss bis Ende 2021 insgesamt rund 1700 Vollzeitstellen abgebaut haben, zwei Drittel davon über freiwillige Massnahmen und durch natürliche Fluktuation. Statt 780 Entlassungen wie noch im Mai angekündigt, wird es nach Ende des Konsultationsverfahrens aber nur 550 geben. Darin enthalten sind 58 Mitarbeitende, die eine Änderungskündigung in Form einer Pensumsreduktion oder Funktionsänderung erhalten und akzeptiert haben.

492 Mitarbeitende von Swiss im In- und Ausland erhalten die ordentliche Kündigung. Davon arbeiten 334 in der Kabine, 101 am Boden sowie 57 in der Technik. Im Cockpit gibt es keine Entlassungen, aber eine «verordnete Reduktion des Arbeitspensums aller Piloten».

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