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SAS übernimmt acht Airbus A320 Neo und zwei A350 später

Coronavirus und Reisebeschränkungen haben zu einem Einbruch der Nachfrage nach Flugreisen geführt. Infolgedessen sank die Zahl der Passagiere bei der skandinavischen Fluggesellschaft im zweiten Geschäftsquartal (Mai bis Juli) um 86 Prozent, der Umsatz ginge um 81 Prozent auf 2,5 Milliarden schwedische Kronen zurück. Der Inlandsreiseverkehr hat sich schneller erholt als andere Teile des Geschäfts und macht den größten Teil des Quartalsumsatzes von SAS aus.

Trotz der sofortigen Maßnahmen zur Kostensenkung konnte die Kostensenkung von 67 Prozent den starken Rückgang der Einnahmen bei SAS nicht ausgleichen. Infolgedessen lag das Ergebnis vor Steuern bei minus 2,1 Milliarden Kronen und damit etwa 3,6 Milliarden Kronen unter dem des Vorjahres. Das Ergebnis wurde durch eine Aufwertung der schwedischen Krone, vor allem gegenüber dem Dollar, um 840 Millionen Kronen positiv beeinflußt. In Übereinstimmung mit anderen Fluggesellschaften erforderte die negative Entwicklung der Flugzeugbewertungen jedoch eine Abschreibung von 1 Milliarde für einige Flugzeuge.

Die Konzentration auf die Erhaltung der Liquidität zeigt sich bei SAS in einem monatlichen operativen Cash-Burn von 320 Millionen Kronen.

Durch einen konstruktiven Dialog mit Airbus sei es gelungen, acht Auslieferungen der A320 Neo und zwei Auslieferungen der A350-900 zu verschieben, so SAS. Diese Verschiebungen seien wichtig, da sie die Investitionsausgaben für 2021 bis 2024 reduzieren und die Auslieferungen neuer Flugzeuge besser auf die erwartete Nachfrage abstimmen. «Wir sind nach wie vor entschlossen, bis 2023 eine einheitliche Flotte zu erreichen.»