Letzte Aktualisierung: um 19:56 Uhr

Ryanair plant im laufenden Geschäftsjahr mit 165 Millionen Fluggästen

Die Gruppe der irischen Billigairline hat die Einnahmen im Geschäftsjahr 2021/22 um 190 Prozent auf 4,8 Milliarden gesteigert. Während sich das Verkehrsaufkommen von 27,5 auf 97,1 Millionen Gäste stark erholte, bedeutete die verzögerte Lockerung der EU-Covid-19-Reisebeschränkungen bis Juli 2021 (im Falle des Vereinigten Königreichs bis Oktober) in Verbindung mit den schädlichen Auswirkungen der Omicron-Variante und dem Einmarsch Russlands in der Ukraine im zweiten Halbjahr, dass die Flugpreise erheblich angehoben werden mussten. Die durchschnittlichen Flugpreise sanken über die gesamte Periode jedoch um 27 Prozent auf nur 27 Euro. Die Nebeneinnahmen zeigten eine solide Leistung und erzielten mehr als 22 Euro pro Fluggast, da sich das Verkehrsaufkommen erholte und die Gäste zunehmend Priority Boarding und reservierte Sitzplätze wählten.

Unter dem Strich resultierte im Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende März) ein Verlust von 355 Millionen Euro. Das ist deutlich weniger als im Vorjahr, als das Minus noch 1,1015 Milliarden betrug.

Die Nettoverschuldung sank zum Jahresende auf 1,45 Milliarden Euro. Man plane, sie in den nächsten 2 Jahren auf Null zu reduzieren, auch wenn die Investitionsausgaben in dieser Zeit einen Höchststand erreichten. «Die starke Bilanz von Ryanair gewährleistet, dass die Gruppe gut aufgestellt ist, um die zahlreichen Wachstumschancen, die sich in Europa in der Zeit nach der Covid-19-Erholung in diesem Jahr und darüber hinaus bieten, rasch zu nutzen.»

Bis März 2022 hat Ryanair 61 Boeing 737 Max 200 übernommen. Die Gruppe hofft, diese Zahl bis zur Sommersaison auf über 70 neue Flugzeuge zu erhöhen (mehr als die zuvor angestrebten 65), um die Erholung und die Wachstumschancen zu fördern.

Ryanair plant, das Verkehrsaufkommen im Geschäftsjahr 2022/23 auf 165 Millionen zu steigern und wird seine Strategie der aktiven Auslastung und passiven Rendite fortsetzen, um dieses Wachstum zu erreichen. Während 80 Prozent des Treibstoffbedarfs von Ryanair weit unter den aktuellen Preisen abgesichert sind, würden unsere nicht abgesicherten 20 Prozent zu einigen nicht budgetierten Kostensteigerungen führen, teilt sie mit.