Flieger von Ryanair: teurerer Spanienflüge.

Ryanair: Ärger um Gebühren

Der irische Billigflieger will erhöhte Abflugtaxen in Spanien den Passagieren verrechnen - auch wenn sie bereits früher buchten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Flug in den Sommerurlaub mit Ryanair könnte für Millionen von Europäern nachträglich teurer werden. Die Fluggesellschaft verschickte in dieser Woche allen Kunden eine Mail, in welcher eine erhöhte Abflugtaxe angedroht wird. Betroffen sind davon alle Abflüge von einem spanischen Flughafen. Ryanair-Chef Michael O’Leary rechnet damit, dass die Regierung die Taxen besonders in Madrid und Barcelona beinahe verdoppeln wird. Bei den Regionalflughäfen dürfe die Erhöhung moderater ausfallen. Sobald das neue Budget vom spanischen Parlament genehmigt ist, sollen die neuen Gebühren in Kraft treten. Wie Ryanair den Kunden mitteilt, wird eine Erhöhung sofort an alle Passagiere weitergegeben.

Das Spezielle daran: Auch wer bereits bezahlt hat, wird nachträglich noch mal belangt. Wer die Gebühr nicht bezahlen will, bekommt sein Geld zurück und muss auf den Flug verzichten. «Aber wir werden sicher nicht die spanischen Steuern auf unsere Kappe nehmen», sagte O’Leary gegenüber der Zeitung Daily Mail. Zwischen fünf und zehn Euro soll die Erhöhung betragen.

Easyjet wartet erst mal ab

Während Ryanair schon mal öffentlich die Drohkulisse aufbaut, sucht Rivale Easyjet das Gespräch. Mit dem Ziel die Erhöhungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen, damit nicht rückwirkend Geld bei den Passagieren eingetrieben werden muss. Laut der Zeitung The Telegraph hat Easyjet noch nicht entschieden, was passiert, falls diese Gespräche nicht das gewünschte Resultat liefern. British Airways dagegen hat bereits entscheiden, die Gebühren selbst zu übernehmen.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet und Ryanair reduzieren Kapazität im Winter - aber unterschiedlich stark

ticker-easyjet

Streik legt am Freitag Easyjet in Italien lahm

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Flüge von Basel nach Pantelleria auf

ticker-southwest-airlines

Kurz nach Condor: Auch Easyjet und Southwest Airlines integrieren sich in Chat GPT

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg