Flieger von Ryanair: teurerer Spanienflüge.

Ryanair: Ärger um Gebühren

Der irische Billigflieger will erhöhte Abflugtaxen in Spanien den Passagieren verrechnen - auch wenn sie bereits früher buchten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Der Flug in den Sommerurlaub mit Ryanair könnte für Millionen von Europäern nachträglich teurer werden. Die Fluggesellschaft verschickte in dieser Woche allen Kunden eine Mail, in welcher eine erhöhte Abflugtaxe angedroht wird. Betroffen sind davon alle Abflüge von einem spanischen Flughafen. Ryanair-Chef Michael O’Leary rechnet damit, dass die Regierung die Taxen besonders in Madrid und Barcelona beinahe verdoppeln wird. Bei den Regionalflughäfen dürfe die Erhöhung moderater ausfallen. Sobald das neue Budget vom spanischen Parlament genehmigt ist, sollen die neuen Gebühren in Kraft treten. Wie Ryanair den Kunden mitteilt, wird eine Erhöhung sofort an alle Passagiere weitergegeben.

Das Spezielle daran: Auch wer bereits bezahlt hat, wird nachträglich noch mal belangt. Wer die Gebühr nicht bezahlen will, bekommt sein Geld zurück und muss auf den Flug verzichten. «Aber wir werden sicher nicht die spanischen Steuern auf unsere Kappe nehmen», sagte O’Leary gegenüber der Zeitung Daily Mail. Zwischen fünf und zehn Euro soll die Erhöhung betragen.

Easyjet wartet erst mal ab

Während Ryanair schon mal öffentlich die Drohkulisse aufbaut, sucht Rivale Easyjet das Gespräch. Mit dem Ziel die Erhöhungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen, damit nicht rückwirkend Geld bei den Passagieren eingetrieben werden muss. Laut der Zeitung The Telegraph hat Easyjet noch nicht entschieden, was passiert, falls diese Gespräche nicht das gewünschte Resultat liefern. British Airways dagegen hat bereits entscheiden, die Gebühren selbst zu übernehmen.

Mehr zum Thema

Teddy mit Easyjet-Tracker: Damit es im Urlaub keinen Stress gibt.

Easyjet stattet Kuscheltiere mit Trackern aus

ticker-easyjet

EU will Regeln für Airline-Eigentümer verschärfen - Übernahmen wie die von Easyjet könnten schwieriger werden

ticker-easyjet

Easyjet startet drei neue Winterstrecken ab Großbritannien - auch nach Straßburg

ticker-easyjet

Easyjet baut Vorstand um – Operativchef wird wieder Pilot

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies