Hintergrund ist eine neue gesetzliche Regelung der katalanischen Regierung. Sie sieht vor, dass die Tourismusabgaben in der gesamten Region schrittweise angehoben werden – bis 2027 sollen sich die bisherigen Sätze insgesamt verdoppeln.
Deutlich höhere Abgaben je nach Unterkunft
Konkret bedeutet das: Gäste in Fünf-Sterne-Hotels bezahlen künftig 7 Euro pro Nacht. In Vier-Sterne-Häusern werden 3,40 Euro pro Nacht fällig. Wer eine Ferienwohnung nutzt, muss mit 4,50 Euro pro Nacht rechnen.
Auch Kreuzfahrtpassagiere bleiben nicht verschont: Bei einem Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden werden 4 Euro pro Nacht erhoben, bei kürzeren Stopps sogar 6 Euro.
Städtischer Zuschlag steigt schrittweise weiter
Zusätzlich zur eigentlichen Touristensteuer kommt ein kommunaler Aufschlag hinzu. Dieser steigt zum 1. April von bisher 4 auf 5 Euro pro Nacht. Und damit nicht genug: Die Stadt plant, diesen Zuschlag jedes Jahr um einen weiteren Euro anzuheben – bis er 2029 bei maximal 8 Euro pro Nacht liegt.
Mit den höheren Gebühren reagiert Barcelona auch auf zunehmende Spannungen rund um den Massentourismus. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Protesten gegen die wachsenden Besucherzahlen.
Gute Anbindung aus dem DACH-Raum
Trotz steigender Kosten bleibt Barcelona eines der bestangebundenen Städtereiseziele Europas. Direktflüge gibt es unter anderem ab Zürich (ZRH), Genf (GVA), Wien (VIE), München (MUC), Frankfurt (FRA), Düsseldorf (DUS), Hamburg (HAM) und Berlin (BER) zum Flughafen Barcelona-El Prat (BCN).