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Pilatus Aircraft steigert im Corona-Jahr das Ergebnis – neuer Präsident

Corona forderte den Schweizer Flugzeugbauer ebenfalls stark und hat dem Unternehmen Turbulenzen beschert. Dennoch konnte Pilatus Aircraft den Umsatz mit 1,1 Milliarden Franken beinahe auf dem Niveau von 2019 halten. Das Betriebsergebnis fiel mit 155 Millionen Franken sogar leicht besser aus. Insgesamt wurden 129 Flugzeuge abgeliefert und das Bestellbuch ist mit 1,7 Milliarden Franken gut gefüllt.

Zwar hätten die Flugzeugkunden während vier bis sechs Wochen zurückhaltend agiert, so Pilatus. Doch danach kehrten sie «wider Erwarten mit einer umso stärkeren Nachfrage zurück». Die größte Herausforderung sei nicht nur der Umgang mit der Pandemie an sich, sondern insbesondere die Suche nach Antworten auf die unterbrochenen Lieferketten und die drohenden Verzögerungen in der Fertigung gewesen. 41 PC-24, 82 PC-12 und 6 PC-21 konnten im vergangenen Jahr abgeliefert werden.

Präsident Oscar J. Schwenk hat sich entschieden, das Verwaltungsratspräsidium in neue Hände zu übergeben. Anlässlich der kommenden Generalversammlung vom Juni 2021 wird er sich nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stellen. Er bleibe dem Unternehmen aber weiterhin treu, mehr Infos dazu gebe es dazu später. Neuer Präsident wird Hansueli Loosli.