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Ola Hansson wird Chef von Lufthansa am Drehkreuz München

Zum 1. Mai übernimmt Ola Hansson, derzeit Geschäftsführer Lufthansa Aviation Training, die Verantwortung am Münchner Drehkreuz von Lufthansa. Unter anderem ist er künftig für die kaufmännische Leitung, die Stationsleitung, die Bodeninfrastruktur sowie die operativen Prozesse im Cockpit, in der Kabine und am Boden am Hub München zuständig. Er folgt Wilken Bormann, der im Zuge der neuen Geschäftsverteilung im Konzernvorstand die Verantwortung für den Bereich Lufthansa Group Finance übernimmt. Zu diesem zählen die Bereiche Rechnungswesen und Bilanzen, Steuern und Corporate Finance. Die aktuelle, außergewöhnliche Situation der Lufthansa Group in Folge der Corona-Krise macht es notwendig, dass Wilken Bormann sein gesamtes Augenmerk auf diese Themen legt.

Ola Hansson wurde 1963 in Lund in Schweden geboren. Im Anschluss an seine zweijährige Ausbildung zum Leutnant bei der schwedischen Marine sowie seines Studiums „Master of Technology“ arbeitete Ola Hansson drei Jahre bis 1992 als Pilot bei Scandinavian Airlines. 1992 wechselte er als Senior First Officer zur Swissair. Im Flugbetrieb von SWISS International Airlines übernahm er bis 2017 mehrere leitende Funktionen. Zuletzt verantwortete der Kapitän als Flottenchef die Einführung der Boeing 777-Flotte der Airline. Im August 2017 wechselte Hansson nach München in die Geschäftsführung der Lufthansa Aviation Training. Parallel erhält er seine Verkehrspilotenlizenz in regelmäßigen Flugeinsätzen bei Swiss.