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Jahresstart von Lufthansa Technik unter den Erwartungen

Lufthansa Technik hat im ersten Quartal 2024 erneut ein dreistelliges Millionenergebnis erzielt. Nach dem Rekordergebnis aus dem vergangenen Gesamtjahr ist der
das Unternehmen aus dem Bereich Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen (MRO) mit einem operativen Gewinn (Adjusted Ebit) von 116 Millionen Euro (Vorjahr 135 Millionen Euro) aber schwächer als erwartet ins Jahr gestartet. «Hintergrund dafür sind im Wesentlichen die Auswirkungen der Streiks in Deutschland aus den vergangenen Monaten», so die Lufthansa-Tochter. «Zusätzlich belasten die branchenweit weiterhin anhaltenden Schwierigkeiten bei der Materialversorgung sowie überproportionale Kostensteigerungen.»

Für das Gesamtjahr 2024 strebt Lufthansa Technik ein Ergebnis auf Vorjahresniveau an.

Nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 1000 neue Verträge unterzeichnet und damit Neugeschäft im Umfang von acht Milliarden Euro akquiriert hatte, kamen im ersten Quartal dieses Jahres erneut 174 Abschlüsse hinzu – darunter beispielsweise Verträge über Triebwerksinstandhaltungsdienste für die philippinische Airline Cebu Pacific oder die Ausweitung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor bei der Komponentenversorgung.

Auch bei der Rekrutierung neuer Mitarbeitender kommt Lufthansa Technik voran. Ende März 2024 arbeiteten mehr als 23.000 Menschen für das Unternehmen. «Die Anzahl unserer Mitarbeitenden ist damit um mehr als 2000 innerhalb eines Jahres gestiegen», so Lufthansa Technik. Für das Gesamtjahr 2024 plant das Unternehmen erneut einen vierstelligen Zuwachs bei den Beschäftigten. «Gleichzeitig sind die steigenden Personalkosten, insbesondere an den deutschen Standorten, ein Thema, welches das Unternehmen in den kommenden Jahren erheblich beschäftigen wird.»