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Lufthansa erhöht Kapital, um Einlage des Wirtschaftsstabilisierungsfonds zurückzahlen zu können

Der Vorstand des Konzerns hat am Sonntag (19. September) mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionär:innen unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals C beschlossen. Das Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG von derzeit 1.530.221.624,32 Euro, eingeteilt in 597.742.822 Aktien, soll durch Ausgabe von 597.742.822 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft erhöht werden.

Der voraussichtliche Bruttoemissionserlös wird 2,140 Milliarden Euro betragen. Das Unternehmen wird den Nettoerlös zur Rückzahlung der Stillen Einlage I des Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland WSF in Höhe von 1,5 Milliarden Euro verwenden. Es beabsichtigt außerdem, die Stille Einlage II in Höhe von 1 Mrd. EUR bis Ende 2021 vollständig zurückzuzahlen und den nicht in Anspruch genommenen Teil der Stillen Einlage I ebenfalls bis Ende 2021 zu kündigen.

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der gegenwärtig 15,94 Prozent am Grundkapital der Gesellschaft hält, hat sich verpflichtet, frühestens sechs Monate nach Abschluss der Kapitalerhöhung mit der Veräußerung seiner Kapitalbeteiligung an der Gesellschaft zu beginnen, falls er an der Kapitalerhöhung teilnimmt. In diesem Fall muss die Veräußerung spätestens 24 Monate nach Abschluss der Kapitalerhöhung abgeschlossen sein, vorausgesetzt, die Gesellschaft zahlt die Stillen Einlagen I und II wie geplant zurück.


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