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KLM macht fast 500 Millionen Euro Verlust

Bei KLM sind die Passagierzahlen im zweiten Quartal 2020 um 95 Prozent eingebrochen, von mehr als neun Millionen auf weniger als eine halbe Million. Das Betriebsergebnis im Quartal belief sich auf einen Verlust von 493 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2019 hatte die niederländische Airline noch 270 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.

Die Zahlen für das erste Halbjahr spiegeln ein geringfügig günstigeres Bild wider, da KLM im Januar und Februar vor Beginn der Pandemie gut abgeschnitten hatte. Dennoch hat sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 fast halbiert auf 2,8 Milliarden Euro.

Das Betriebsergebnis belief sich im ersten Halbjahr auf einen Verlust von 768 Millionen Euro, verglichen mit einem Gewinn von 223 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2019 – ein Rückgang von fast einer Milliarde Euro.

Die Passagierzahlen gingen im Halbjahr um mehr als 60 Prozent zurück auf 8,1 Millionen Passagiere für die gesamte KLM-Gruppe. Davon beförderte KLM 6,7 Millionen Passagiere und Transavia 1,4 Millionen.

Der Frachtverkehr entwickelte sich besser: Das Frachtvolumen belief sich auf 229.550 Tonnen, was einem Rückgang von 22,3 Prozent entspricht.

KLM rechnet insgesamt auch weiterhin mit einer langsamen Erholung von der Corona-Krise und streicht daher Tausende Arbeitsplätze.