Der Flugverlauf: Landungen in Genf und Basel abgebrochen.

LuftnotlageEasyjet-Flug weicht von Genf nach Basel und dann nach Zürich aus - Treibstoff wird knapp

Nach abgebrochenen Landungen in Genf und Basel landete ein Easyjet-Flug aus Nizza in Zürich. Dadurch verdoppelte sich die Flugzeit - was sich auch im Tank bemerkbar machte.

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Es ist eigentlich ein kurzer Flug, der meist rund 45 Minuten dauert. Doch am 14. November verlief Easyjet-Switzerland-Flug U2-1326 von Nizza nach Genf nicht wie geplant.

Zwar war der eingesetzte Airbus A320-200 mit dem Kennzeichen HB-JZR tatsächlich 45 Minuten nach dem Start am Mittelmeer bereit zur Landung in Genf. Doch dann startete die Crew in sehr geringer Höhe durch. Das auf Zwischenfälle spezialisierte Portal Aviation Herald hält es sogar für möglich, dass das Flugzeug die Landebahn schon berührte.

Landungen in Genf und Basel abgebrochen

Grund für den Abbruch der Landung waren Windscherungen, also plötzliche und deutliche Änderungen bei Windrichtung- und/oder Geschwindigkeit, wie Aviation Herald unter Berufung auf Aussagen der Flugsicherung per Funk schreibt. Die Crew entschied sich, auf einen anderen Airport auszuweichen und flog zum Flughafen Basel/Mulhouse.

Doch auch dort brach die Crew des A320 rund 30 Minuten nach dem Durchstarten in Genf den Landeanflug ab, dieses Mal einige Hundert Meter über dem Boden. Sie entschied sich, erneut auszuweichen, dieses Mal zum größten Flughafen der Schweiz: Zürich.

Luftnotlage und wenig Kerosin im Tank

Rund drei Minuten, nachdem der Jet den Airport Basel/Mulhouse überflogen hatte, wechselte die Besatzung auf Transpondercode 7700 und meldete damit Luftnotlage, wie Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar zeigen. Laut Aviation Herald teilte sie der Flugsicherung in Zürich mit, dass nur noch Treibstoff für 18 Minuten übrig sei. Rund zehn Minuten nach dem Wechsel auf Code 7700 und etwas mehr als 90 Minuten nach dem Start in Nizza landete das Flugzeug von Easyjet-Switzerland am Flughafen Zürich.

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH teilte Easyjet mit, man könne bestätigen, dass der Flug von Nizza nach Genf «nach Zürich umgeleitet wurde, da schlechte Wetterbedingungen in Genf und an anderen nahe gelegenen Flughäfen die Landung des Flugzeugs verhinderten». Der A320 sei routinemäßig gelandet und der Transport Gäste nach Genf organisiert worden.

Easyjet äußert sich nicht zur Treibstoffmenge

«Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Kunden und Besatzung haben für Easyjet höchste Priorität und auch wenn dies außerhalb unserer Kontrolle lag, möchten wir uns bei den Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen», so die Airline. Zum Thema der verbliebenen Treibstoffmenge äußerte sich die Fluggesellschaft nicht.

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